Artikel für die Kategorie ‘Haushalt & Wohnen’

Stiftung Warentest prüft elektrische Zahnbürsten

Freitag, 26. April 2013

Elektrische Zahnbürsten stehen im Ruf, gründlicher zu putzen als herkömmliche Handzahnbürsten. Stimmt so nicht, sagt zumindest Stiftung Warentest, denn in deren aktueller Testreihe erwiesen sich nur wenige Modelle als wirklich empfehlenswert. Erfreulich für Verbraucher: Die Testsieger-Zahnbürste ist bereits für weniger als 20 Euro erhältlich.

Gut und günstig: Testsieger Braun Oral-B Vitality Precision Clean

Billig schlägt teuer

Für Ausgabe 04/2013 nahm Stiftung Warentest 14 exemplarisch ausgewählte elektrische Zahnbürsten unter die Lupe, darunter neun Akku- und fünf Batteriemodelle in einer Preisspanne zwischen sechs und 160 Euro. Hauptsächliches Bewertungskriterium war der Faktor Zahnreinigung, aber auch Handhabung, Haltbarkeit und Umwelteigenschaften spielten eine Rolle. Für Verbraucher liefert das Testfazit eine gute und eine schlechte Nachricht: Zwar sind empfehlenswerte elektrische Zahnbürsten schon für kleines Geld zu haben, leider sind selbige aber auch rar gesät. Stiftung Warentest vergab das Testurteil “gut” nur selten und zur Wertung “sehr gut” reichte es ausschließlich für den Testsieger Braun Oral-B Vitality Precision Clean. Die akkubetriebene Zahnbürste kommt ohne große Extras und mit nur einer Putzeinstellung daher, dafür bietet sie laut Stiftung Warentest “sehr gute” Eigenschaften in Sachen Zahnreinigung und ist für einen Preis von unter 20 Euro auch noch ein echter Spartipp.

Akku schlägt Batterie

Die zweitplatzierte Philips Sonicare Diamond Clean schwebt mit einem Preis von knapp 140 Euro kostentechnisch in ganz anderen Sphären als der Testsieger, für Stiftung Warentest reichten die überzeugende Reinigungsleistung, die einfache Handhabung und die umfangreiche Ausstattung der Schallzahnbürste dennoch zum Urteil “gut”. Selbiges erreichte auch die drittplatzierte Curaprox Hydrosonic Dental Care. Die im Test vertretenen Batteriezahnbürsten konnten im Vergleich zu den hochwertigeren Akkumodellen kaum überzeugen. Als einziger “guter” Vertreter dieser Kategorie stellte sich die Sensident Batterie-Zahnbürste Expert der Drogeriekette Müller heraus. Hier müssen Verbraucher zwar deutliche Abstriche in Sachen Ausstattung und Handhabung machen, liegen mit einem Preis von nur sechs Euro aber auch unschlagbar günstig.

Brandschutz daheim: Stiftung Warentest prüft Rauchmelder

Dienstag, 08. Januar 2013

In den meisten deutschen Bundesländern sind Rauchmelder – im offiziellen Sprachgebrauch Rauchwarnmelder – in Neu- wie Bestandsbauten bereits Pflicht, weitere Landesregierungen bereiten eine entsprechende Gesetzgebung derzeit vor. Und dies nicht ohne Grund: Statistisch gesehen besteht im Brandfall die größte Lebensgefahr nicht etwa durch das Feuer an sich, sondern durch die Rauchentwicklung, von der Betroffene oftmals im Schlaf überrascht werden. Oberste Priorität bei einem wirksamen Brandschutz in den eigenen vier Wänden haben deshalb die Verlässlichkeit und nicht zuletzt die Lautstärke der installierten Rauchmelder.

Ob man sich den am Markt verfügbaren Produkten wirklich sorglos anvertrauen kann, hat Stiftung Warentest in Ausgabe 01/2013 überprüft und insgesamt 16 Rauchmelder getestet. Darunter fünf Standardmodelle mit handelsüblichen Alkaline-Batterien zum regelmäßigen Austausch, neun Geräte mit Lithium-Langzeitbatterie sowie zwei funkvernetzte Systeme. Das etwas ernüchternde Ergebnis: Nur jeder zweite Rauchmelder erhielt im Test das Qualitätsurteil “gut”. Immerhin war jedoch nur ein Totalausfall zu verzeichnen, der aufgrund deutlich zu geringer Lautstärke mit der Note “mangelhaft” abgekanzelt wurde.

Empfehlenswert: Rauchmelder mit Langzeitbatterie

Rauchmelder mit Lang­zeitbatterie schnitten im Testlabor von Stiftung Warentest am besten ab. Die in diesen Modellen enthaltenen Lithium­zellen versorgen die Melder in der Regel für zehn Jahre mit Strom. Anschließend haben die Geräte ohnehin ausgedient und sollten ersetzt werden. Fünf der neun getesteten Rauchmelder mit Langzeitbatterie schnitten gut ab. An der Spitze lagen die beiden Testsieger Ei Electronics 650 und FireAngel ST-620, die jeweils mit der Note 1,9 bedacht wurden und in Sachen Zuverlässigkeit, Handhabung und Lautstärke rundum überzeugten. Auch der im Test drittplatzierte Rauchmelder Pyrexx PX-1 ist ein Modell mit Langzeitbatterie.

Eine hohe Diskrepanz im Qualitätsurteil bestand zwischen den zwei getesteten Rauchmeldesystemen mit Funkverbindung. Selbige lösen durch ihre Vernetzung im Brandfall den Alarm bei sämtlichen in Wohnung oder Haus installierten Meldern gleichzeitig aus. Während das Modell Hekatron Genius Hx von Stiftung Warentest mit der Note “gut” bedacht wurde, handelte sich der Minimax MX-200 aufgrund unzureichender Lautstärke ein “mangelhaft” ein. Generell hält Stiftung Warentest dieses Prinzip jedoch für sinnvoll und auch praktikabel, da die Funkverbindung der Melder im Praxistest selbst durch eine Stahlbetondecke nicht blockiert wurde.

Espresso, Cappucino, Latte Macchiato: Stiftung Warentest prüft Kaffeevollautomaten

Freitag, 21. Dezember 2012

Testsieger von Jura

Die Zeiten, in denen sich deutsche Kaffeetrinker auf schnödes “schwarz, mit Milch oder Zucker” beschränkt haben, sind lange vorbei. Heutzutage werden auch dem heimischen Kaffeegenuss echte Barista-Qualitäten abverlangt, und vor allem italienische Spezialitäten von Espresso bis Capuccino stehen hoch im Kurs. Wer den Wachmacher nach Wunsch auf Knopfdruck aus der Maschine zaubern will, muss dafür allerdings tief in die Tasche greifen. Einfache und zum Teil gute Vollautomaten sind ab etwa 300 Euro erhältlich. Der Nachteil: Viele der preislich moderateren Modelle schäumen die Milch nicht automatisch auf, sondern nur durch die manuelle Bedienung einer klassischen Dampfdüse. Gute Geräte mit voller Automatik liegen preislich oft schon zwischen 700 und 1.100 Euro – sagt zumindest Stiftung Warentest. Selbige hat in Ausgabe 12/2012 insgesamt 14 Kaffeevollautomaten getestet, darunter fünf mit separatem Milchaufschäumer und neun, die eine Capuccino-Automatik auf Knopfdruck bieten.

Das durchaus erfreuliche Fazit von Stiftung Warentest: Acht der geprüften Geräte erhielten die Gesamtnote “gut”, die restlichen sechs schnitten im “befriedigenden” Bereich ab. Beim Hauptkriterium, dem Kaffeegeschmack, boten nahezu alle Testkandidaten eine hohe Qualität. In Einzelfällen führte die Werkseinstellung der Vollautomaten zu nicht ganz optimalen Ergebnissen, allerdings lassen sich Mahlgrad, Temperatur, Kaffee- und Wassermenge vom Nutzer nach Belieben verändern und somit optimieren. Im Dauertest zeigten sich fast alle geprüften Modelle zuverlässig. Kaffeefans, die langfristig Freude an ihrem Vollautomaten haben möchten, sollten laut Stiftung Warentest allerdings beachten, dass die Geräte eine durchaus intensive Pflege benötigen. Zwar leisten die Maschinen vom Entkalken über das Spülen der Milchdüse bis zum Reinigen der Brüheinheit einiges automatisch, zumindest Zeit und Pflegemittel müssen dennoch investiert werden.

Zum Testsieger unter den Kaffeevollautomaten mit Capuccino-Automatik kührte Stiftung Warentest die Jura ENA Micro 9 One Touch. Das ab etwa 750 Euro erhältliche Gerät punktete mit seiner Kompaktheit, Schnelligkeit und Sparsamkeit. Zudem lieferte der Vollautomat bei allen Kaffeespezialitäten gute Ergebnisse bei leichter Bedienbarkeit. Ebenfalls für gut befundene Modelle im vollautomatischen Segment sind die Philips Saeco HD 8854 sowie die Nivona Caferomatica 830.

Testsieger unter den Kaffeevollautomaten mit separatem Milchaufschäumer wurde die Bosch VeroBar TES50358DE, die preislich bei rund 500 Euro liegt. Schnell, zuverlässig und sparsam, urteilten die Tester und stellten dem Gerät sowohl in Sachen Kaffee als auch Milchschaum ein gutes Zeugnis aus. Knapp dahinter platzierte sich die DeLonghi ECAM 22.110 B, die lediglich in Sachen Bedienbarkeit leichte Abzüge erhielt, mit einem Preis ab rund 350 Euro jedoch ein echter Spartipp unter den teuren Vollautomaten ist.

Backofen-Test: Die besten Einbaumodelle laut Stiftung Warentest

Dienstag, 25. September 2012

Preistipp: Juno JOB 53100 X

Die klassische Standkombination aus Backofen und Herdplatten findet sich in modern ausgestatteten Küchen immer seltener. Bereits seit einigen Jahren liegen Einbaumodelle für den Hochschrank im Trend. Die Vorteile: dezente, platzsparende Optik, rückenschonendes Arbeiten und nicht zuletzt Schutz vor Kinderhänden. Neben der reinen Bauweise hat sich allerdings auch in Sachen Ausstattung zeitgemäßer Öfen einiges getan. Während die herkömmlichen Backprogramme Ober- und Unterhitze, Grillen und Umluft in der Regel zum Standard gehören, bieten hochklassigere Modelle neben zusätzlichen Hitzeeinstellungen zum Teil auch integrierte Reinigungsoptionen beispielsweise per Dampf.

Die Stiftung Warentest hat in Ausgabe 09/2012 insgesamt 16 Einbaubacköfen geprüft, darunter drei baugleiche Geräte. Die Testkandidaten lagen preislich zwischen rund 250 und 950 Euro. Im Hinblick auf die großen Preisunterschiede rät Stiftung Warentest ausdrücklich von Billigmodellen ab und definiert die goldene Mitte als Orientierung. Für einen guten Einbaubackofen müsse man etwa 550 Euro investieren – laut einem aktuellen Preisvergleich bei GetPrice allerdings nicht mehr als 320 Euro.

11 der 16 getesteten Öfen konnten sich im “guten” Wertungsbereich platzieren, der Rest ordnete sich zwischen “befriedigend” und “ausreichend” ein. Testsieger mit der Gesamtnote 2,1 ist der Miele H 4810 B. Der im oberen Preissegment bei etwa 870 Euro liegende Einbauofen in Edelstahloptik bietet ein Nutzvolumen von 66 Litern, acht Betriebsarten und liegt in der Energieeffizienzklasse A. Neben den Faktoren Backleistung, Handhabung und Sicherheit zeigte sich Stiftung Warentest auch von der bequemen Reinigungsfunktion des Miele überzeugt.

Knapp vom Testsieger geschlagen wurde das zweitplatzierte Modell AKZ 238 IX von Whirlpool – eine Marke, die beispielsweise in vielen Ikea-Küchen verbaut wird. Besonders günstig fahren Verbraucher mit den beiden gemeinsam auf Platz drei der Testreihe liegenden Geräten: Der Neff Mega BM 1542 M ist ab etwa 450 Euro erhältlich, während der Juno JOB 53100 X mit einem derzeit bei GetPrice gelisteten Preis ab 320 Euro der günstigste Einbauofen im guten Wertungsbereich bei Stiftung Warentest ist.

Geschirrspüler im Test: Stiftung Warentest prüft Einbaumodelle

Freitag, 17. August 2012

In Zeiten hoher Strompreise und umweltbewusster Verbraucher werben die Hersteller von Haushaltsgeräten gern mit der besonders hohen Energieeffizienz ihrer Weißen Ware. Auch Geschirrspülmaschinen bilden hierbei keine Ausnahme – und so sollen moderne Modelle oftmals sogar ressourcenschonender als eine profane Handwäsche arbeiten. Ob die Geräte auch wirklich halten, was sie verprechen, hat Stiftung Warentest in Ausgabe 08/2012 ermittelt und insgesamt 30 Einbau-Spülmaschinen unter die Lupe genommen. Neben den Energieverbrauchswerten der Modelle stand natürlich auch deren grundsätzliche Reinigungsleistung auf dem Prüfstand.

Die getesteten Geschirrspüler lagen preislich zwischen knapp 300 und 1.200 Euro. Laut Stiftung Warentest müssen Verbraucher für ein hochwertiges Gerät allerdings nicht mehr als 500 Euro einkalkulieren. Denn: Sämtliche Modelle der Testreihe lieferten Spülergebnisse, die mindestens für die Note “gut” reichten. Nicht ganz so einheitlich fiel hingegen das Urteil in Sachen Wasser- und Energieverbrauch aus. Auf eine Nutzungsdauer von zehn Jahren gerechnet schwanken die Betriebskosten der unterschiedlichen Spülmaschinen laut Stiftung Warentest zwischen rund 700 und 1.100 Euro. Damit wird so manches in der Anschaffung günstige Modell auf lange Sicht zum teuren Stromfresser.

Aktueller Testsieger unter den Einbau-Spülmaschinen ist die vollintegrierbare Bosch SMV69M80EU mit der Gesamtnote 1,8. Das Gerät ist ab etwa 700 Euro erhältlich und unter der Typenkennzeichnung SMI69M85EU auch als teilintegrierbare Variante zum etwa gleichen Preis verfügbar. Zwar liegen die Testsieger von Bosch in Sachen Anschaffungskosten über den von Stiftung Warentest angesetzten 500 Euro, durch die hohe Energieeffizienz kehrt sich die preisliche Diskrepanz zu günstigeren Modellen jedoch im Langzeitbetrieb wieder um. Wer dennoch weniger investieren möchte, ist mit der Beko DIN 6831 FX (Note 2,1) ab knapp über 400 Euro gut beraten. Die beste Reinigungsleistung und den dritten Gesamtrang der Testreihe erzielte die Siemens SN64M080EU. Mit einem derzeit gelisteten Preis von rund 500 Euro ebenfalls ein vergleichsweise günstiges Einbaumodell.

Naturbelassene Holzhocker als neuer Wohntrend

Dienstag, 10. Juli 2012
Holzhocker, Eiche Massiv

Holzhocker, Eiche Massiv

Holzhocker können für verschiedene Einrichtungsmöglichkeiten gekauft werden. In einer hübsch eingerichteten Küche, die im Holzstil eingerichtet ist, kann ein Holzhocker optisch die Küche aufwerten. Als Sitzgelegenheit, die in engen Küchen platzsparend unter den Tisch geschoben werden können, sind Holzhocker praktisch. Schnell ist der Holzhocker hervor geholt, wenn sich unerwartet Besuch ankündigt und man einen zusätzlichen Sitzplatz benötigt. Im Wohnzimmer dienen Holzhocker manchmal als Fußstütze beim Fernsehen, wenn man es sich so richtig gemütlich machen möchte.

Individuelle Holzhocker aus Massivholz  mit reduzierten, modernen Designs kommen immer mehr in Mode. Viele Modelle sind aus einem Stück Holz gearbeitet und kunstvoll bearbeitet. Meist dienen sie als Ablage für Gegenstände oder für die schnelle Sitzgelegenheit für zwischendurch. Unterschiedliche Stilrichtungen werden für die Herstellung verwendet. Jeder kann sich aber auch einen eigenen Holzhocker bauen. Mit ein paar Holzstücken aus dem Baumarkt und ein bisschen handwerklichem Geschick kann man sich selbst einen schönen Holzhocker zusammenbauen.

Im Internet kann man in zahlreichen Internetshops Holzhocker in den verschiedensten Designs und Varianten bestellen.  Die Auswahl ist vielfältig. Eine raffinierte Variante eines Holzhockers ist ein Hocker, der noch eine Aufbewahrungsmöglichkeit beinhaltet. Der Deckel zum Beispiel wird einfach nach oben geklappt und schon bekommt man eine Verstauungsmöglichkeit geboten. Nähutensilien und anderer Kleinkram können darin untergebracht werden. Ist man etwas kleiner, kann man einen Holzhocker auch als Schemel benutzen, um etwas von hoch oben zu erreichen. Der Einsatz eines Holzhockers lässt sich nicht auf eine Variante beschränken. Ein kleiner Helfer, den man überall brauchen kann.

Kühlschränke im Test: Stiftung Warentest prüft energiesparende Kühl-Gefrier-Kombis

Dienstag, 10. Juli 2012

Der Trend zum Energiesparen hat längst Einzug in deutsche Küchen gehalten. Beim Kauf neuer Haushaltsgeräte haben immer mehr Verbraucher ein wachsames Auge auf den jeweiligen Stromverbrauch. Das wissen auch Handel und Hersteller und bieten deshalb kaum noch Geräte jenseits der effizientesten Energieklassen an. Bares Geld lässt sich vor allem mit dem Austausch alter Kühl- und Gefrierschränke gegen moderne, effiziente Geräte sparen, denn selbige laufen Tag und Nacht und belasten deshalb kontinuierlich die Stromrechnung. Die Stiftung Warentest hat sich in der aktuellen Ausgabe 07/2012 insgesamt 17 Kühl-Gefrier-Kombis der Effizienzklassen A+++ und A++ gewidmet und diese hinsichtlich Sparsamkeit, Handhabung und Ausstattung getestet. Die Geräte, darunter drei baugleiche Modelle, liegen preislich zwischen rund 500 und 1.600 Euro.

Insgesamt attestiert Stiftung Warentest den Herstellern ein überzeugendes Ergebnis. Die modernen Kühl- und Gefrierschränke würden immer mehr Komfort bieten und zugleich immer weniger Strom verbrauchen. Kein Gerät der Effizienzklasse A+++ schnitt im Test schlechter als “gut” ab, drei Modelle erzielten sogar die Endnote “sehr gut”. Die teilweise Kritik liegt eher im Detail: Zum Beispiel bei fehlenden Warn- oder Temperaturanzeigen einiger Testkandidaten oder dem nicht eingehaltenen Werbeversprechen sogenannter Kaltlagerfächer. Als generell empfehlenswert beurteilt Stiftung Warentest Geräte mit getrennten Regelkreisen, die es ermöglichen, Kühl- und Gefrierteil separat voneinander zu regulieren.

Mit der Gesamtnote 1,4 gingen gleich zwei Kühl-Gefrier-Kombis als Testsieger aus der Prüfreihe hervor: Der Liebherr CBNPes 3756-20 sowie der Siemens KG 39 EAI 40. Beide Modelle liegen in der Energieeffizienzklasse A+++ und erzielen Bestwerte in Sachen Handhabung und Ausstattung. Das Gerät von Liebherr punktet vor allem beim Komfort und bietet zum Beispiel ein echtes Kaltlagerfach sowie die spezielle NoFrost-Technik, die regelmäßiges Abtauen unnötig macht. Preislich liegt hingegen die Kühl-Gefrier-Kombi von Siemens klar vorn. Sie kostet mit einem aktuell gelisteten Preis ab knapp 700 Euro gerade mal halb so viel wie das Modell von Liebherr und ist trotz größeren Inhaltsvolumens auch im Stromverbrauch leicht sparsamer.

Was den perfekten Kaffee ausmacht

Dienstag, 29. Mai 2012

Die meisten Deutschen beginnen ihren Tag mit einer guten Tasse Kaffee. Das koffeinhaltige Heißgetränk wird in Mengen von knapp 150 Litern pro Jahr von jedem einzelnen verzehrt und zählt damit zu den beliebtesten Nahrungsmitteln. Ob Mokka, Macchiato, verschiedene Espresso-Sorten, Cappuccino oder einfach schwarz mit Zucker, vom Barista oder in der klassischen Maschine aufgebrüht, Kaffee gibt es mittlerweile in unendlich vielen Variationen. Doch wie gelingt ein perfekter Genuss daheim in der eigenen Küche? Nicht etwa die Art der Kaffeemaschine ist entscheidend, es sind eine ganze Reihe anderer Faktoren, die eine wichtige Rolle spielen, will man den Kaffee richtig zubereiten.

Auf die Bohne kommt es an
Zuvorderst ist die Kaffeesorte entscheidend, egal, auf welche Art und Weise man seinen Kaffee zubereitet und verzehrt. Als richtiger Kenner lässt man sich im Fachgeschäft beraten und hat so gute Chancen auf die perfekte Sorte. Sicherlich haben die meist ihren Preis, doch auch mit der etwas preisgünstigeren Arabica-Bohne kann man selten etwas falsch machen. Sie ist nicht zu bitter, bekömmlich und besitzt einen vollmundigen Geschmack. Gute Bohnen werden schonend und lange geröstet, so können die Bitterstoffe aus der Bohne entweichen und das Aroma trotzdem erhalten bleiben.

Kaffee selbst mahlen und auf die Temperatur achten
Ein Vorteil ist es immer, sofern die Maschine es zulässt, zu ganzen Bohnen anstatt zum Pulver zu greifen. Denn nur so kann das Aroma zuverlässig verschlossen bleiben und seinen Geschmack erst beim Aufbrühen entfalten. Wer eine Kaffeemühle besitzt, kann die Bohnen sogar daheim selbst mahlen. Das Pulver sollte möglichst innerhalb einer Woche verbraucht und derweil luftdicht und kühl gelagert werden. Wird der Kaffee von Hand aufgebrüht, darf das Wasser eine Temperatur von 96°C nicht überschreiten, denn sonst lösen sich die Bitterstoffe aus dem Kaffee. Dieser darf auch nicht auf dem Herd oder der Wärmeplatte warm gehalten sondern sollte lieber in eine Thermoskanne umgefüllt werden. Auf Sauberkeit der Maschinen ist stets zu achten, denn Kalkreste sowie Ablagerungen von Kaffeeölen und -fetten beeinflussen den Geschmack erheblich.

Alte vs. neue Möbel

Donnerstag, 24. Mai 2012

 

Endlich ein eigenes Heim, ein Haus für einen ganz alleine. Kein Wand an Wand leben mehr mit Nachbarn, die sich ständig über Lärm beschweren oder selbst nachts um drei Uhr welchen produzieren. Die Vorfreude ist groß. Solange bis es heißt: Wie machen wir das denn jetzt nun? Wie möchten wir uns in unserem ersten eigenen Haus einrichten? Suchen wir uns hier Möbel, die zwar etwas älter sind, dafür aber Charakter haben? Wenn man ein Haus kauft, kann einem jede Einsparung recht sein – gerade bei den Möbeln, die viel Geld schlucken können. Oder möchten wir lieber neue Möbel, weil wir uns einfach auch mal etwas gönnen sollten? Oder treffen wir uns irgendwo in der Mitte?
Was ist denn nun besser?
Mit einer Checkliste für den Umzug ist einem schon viel geholfen, wichtige Informationen können damit bereits eingeholt oder verwertet werden. Dementsprechend sollte man auch eine Vor- und Nachteil – Liste für alte und neue Möbel machen. Dabei kommt es natürlich auf das Möbelstück selbst an: Eine neue Couch hat wahrscheinlich mehr Vorzüge als eine alte Couch, da sie noch nicht so abgenutzt und verschmutzt ist. Hat die Couch allerdings einen sehr hohen sentimentalen Wert, kann man sie auch vollständig überarbeiten lassen, wobei das Polster erneuert, Füße ersetzt und Bezüge ausgetauscht oder ordentlich gereinigt werden können.
Auf der anderen Seite ist der neue Schrank gegenüber dem antiken alten in gewisser Weise im Nachteil. Letzterer hat „Charakter”. Steht er in einem Wohnzimmer, erscheint es sofort wohnlicher, gemütlicher, hat insgesamt mehr Charme. Andererseits hat der neue Schrank voraussichtlich besseren Stauraum, ist leichter zu transportieren, passt vom Stil her besser zum eigenen Heimkino usw. Es ist also wahrlich nicht einfach, hier eine fundierte und ausdiskutierte Entscheidung zu treffen. Sehr wahrscheinlich fällt die Wahl auf die neue Couch und den alten Schrank. Das muss aber nicht immer so sein.

Wer gern als Handwerker tätig sein möchte, der kann seine Möbel auch selbst passend umgestalten: alte Möbel neu gestalten oder neue Möbel in alte Gewänder packen. So kann man sich, wenn man möchte, einen gleichartigen Stil im ganzen Haus erhalten.

Platz für Individualität

Montag, 21. Mai 2012

08/15-Wohnen war gestern, heute zählen Persönlichkeit und individuelle Einrichtung. Farbe spielt dabei eine maßgebliche Rolle. Sicher gibt es im Bereich der Inneneinrichtung Trends, aber es kommt auch auf die Persönlichkeit des Bewohners an, ob und welche Farben er mag. Es gibt Menschen, die halten das Farbspektrum ihrer Wände eher dezent in weiß und setzen die Akzente stattdessen zum Beispiel mit Kommoden in Holzarten wie Kirsche oder Nussbaum. Denn gerade mit warmen Holztönen lässt sich eine sehr wohnliche Atmosphäre schaffen. Warme Holztöne mit Gold kombiniert sind übrigens ein Hingucker. Eine vergoldete Wand im Esszimmer in Kombination mit einer schönen Tafel aus Nussbaumplanken verbindet gekonnt Ästhetik mit Nostalgie und Individualität.

Andere hingegen lieben grelle Farben im Wohnraum und streichen ganze Räume in knalligem Türkis. Das klingt im ersten Moment nach einer sehr drastischen Farbwahl, es kann aber, mit den richtigen Möbeln kombiniert, unfassbar elegant und freundlich wirken. Wichtig ist dabei vor allem, dass die Wohnmöbel dezent gehalten sind und sich nicht auch noch in den Vordergrund drängen und damit das Auge überfordern. Reduzierte Formen zu Gunsten der Wandfarbe sind elementar, wenn man sich nicht schon nach wenigen Wochen an dem Farbspektakel sattgesehen haben will. Wer Farbe mag, aber nicht gleich ganze Räume in Bonbonfarben tauchen will, der kann mit farbigen Bezugsstoffen oder schicken Heimkinoanlagen Akzente setzen.

Die Mehrzahl der Innenarchitekten wird einem übrigens davon abraten, die Wandfarbe auch bei den Möbeln aufzunehmen, denn es kommt auf die Kombination unterschiedlicher Farbtöne an. Ein Raum, der Ton in Ton gehalten ist, bietet dem Auge keinen Punkt, an dem es sich festhalten kann und wirkt dadurch unruhig. Ein oranges Sofa mit hellen Kissen vor einer gelb gestrichenen Wand wirkt viel unruhiger, als wenn es vor einer weißen Wand steht. Gekonnter ist es, mit Möbeln oder auch Bildern Farbakzente zu setzen. Aber auch das ist kein allgemeingültiges Rezept, denn am Ende kommt es darauf an, wie sich die Bewohner in den Räumen fühlen und wie offen sie für weitere Einrichtungstipps sind.