Category Archives: Haushalt & Wohnen

Hier finden Sie ausgewählte Testberichte und Produktbeschreibungen, die Ihnen beim Kauf von Wohn- und Haushaltswaren helfen sollen. Sie finden Beiträge für alle Teile ihres Zuhauses. Vom Schlafzimmer, übers Wohnzimmer, bis hin zu Küche und Bad.

Pad gegen Kapsel: Stiftung Warentest vergleicht Kaffeeautomaten


Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 150 Litern ist Kaffee das Lieblingsgetränk der Deutschen. Die klassische Filtermaschine gerät allerdings mehr und mehr aufs Abstellgleis. War sie bis vor wenigen Jahren noch der Alleinherrscher in deutschen Küchen, so ist mittlerweile ein Kampf der Systeme ausgebrochen: Pad gegen Kapsel. Die modernen Portionskaffeeautomaten versprechen neben bequemer und schneller Zubereitung auch ein intensiveres Geschmackserlebnis. Können sie das halten?

328455Senseo und Nespresso: Marktführer und Testsieger

Für die aktuelle Ausgabe 10/2013 schickte die Stiftung Warentest insgesamt 14 Kaffeeautomaten ins Testlabor, acht Geräte für Kapseln und sechs für Pads. Dabei liegen die Unterschiede der Portionsbereiter nicht allein im System. Während die einen klassischen Kaffee brühen, sind die anderen auf typisch italienischen Espresso spezialisiert. Letztlich ist die Wahl des passenden Gerätes also auch eine Frage des persönlichen Kaffeegeschmacks. Über das aktuelle Ranking der Stiftung Warentest dürfen sich vor allem die Branchenriesen freuen. Bei den Kaffeemaschinen für Pads siegten die beiden Geräte HD 7825 und HD 7863 von Marktführer Philips Senseo. Das gleiche Bild bei den Kapselautomaten: Hier teilen sich die DeLonghi Nes­presso Pixie EN 125 und die Krups XN 720 Nes­presso Citiz für Kaffeehülsen von Branchenprimus Nespresso den Testsieg.

Eine Frage von Geschmack, Preis und Umwelt

Für welches System sich Kaffeetrinker letztlich entscheiden, hängt natürlich in erster Linie von geschmacklichen Präferenzen ab. Wer einen kleinen, starken Kaffee mit feiner Crema bevorzugt, wird zwangsläufig zur Kapselmaschine greifen. Anhänger deutscher Brühtradition tendieren wohl eher zum Padautomaten. Aber auch in Bezug auf andere Faktoren heben sich die Systeme deutlich voneinander ab: Sowohl was die Umweltbilanz angeht als auch preislich liegt die Zubereitungsmethode mit Pads gegenüber den Kapseln klar im Vorteil. Während Kaffeepads aus kompostierbarem Zellstoff bestehen, sind die meisten Kapseln aus Kunststoff gefertigt, oder noch schlimmer, wie beim Marktführer Nespresso, aus Aluminium, wofür extrem viel Energie aufgewendet werden muss. Verbraucher können auf Seiten der Kaffeepads oftmals auch zu günstigen Alternativen greifen, bei Kapseln ist man in der Regel an einen Anbieter gebunden. Das wirkt sich deutlich auf den Preis aus: Eine Tasse Kaffee aus dem Markenpad kostet etwa 13 Cent, vom Discounter geht es noch günstiger. Kapselkaffee liegt mit einem Preis von 25 bis 45 Cent pro Tasse spürbar höher.

Saugroboter: So günstig wie herkömmliche Staubsauger


Beim Staubsaugen auf dem Sofa liegen und entspannen? Das geht nur mit der Hilfe eines Saugroboters. Ende der 1990er Jahre stellten die kleinen, runden Haushaltshelfer die erste Form von Servicerobotern im Alltag dar. Mehr als ein Jahrzehnt und diverse Gerätegenerationen später sind qualitativ hochwertige Saugroboter bereits zu Normalpreisen herkömmlicher Staubsauger zu bekommen.

Autonom, leise und vielseitig

Die Arbeitsweise eines Saugroboters bleibt, egal ob teures oder günstiges Modell, weitestgehend gleich und hat sich auch im vergangenen Jahrzehnt nicht grundlegend geändert: Die zumeist in Form eines flachen Zylinders konstruierten Geräte rollen über Teppiche, Parkett, Dielen, PVC und Fliesen und entfernen eigenständig Staub und Schmutz. Die Spitzenmodelle unter den Saugrobotern verfügen über Sensoren zur räumlichen Orientierung, speichern Informationen über ihre Arbeitsumgebung, entorgen den aufgesaugten Schmutz in Eigenregie und kehren nach getaner Arbeit oder auch bei zwischenzeitlichem Bedarf selbstständig zur Ladestation zurück. Zudem arbeiten Saugroboter der neuesten Generation leise und, dank verbesserter Akkus, sehr ausdauernd. Zwar bietet der Markt speziell für glatte Böden auch reine Wischroboter, allerdings erfüllen einige Saugroboter beide Funktionen in Kombination und arbeiten darüber hinaus sogar antibakteriell.

iRobot Roomba und Klarstein Cleantouch

Bekanntester Vertreter und zugleich Marktführer unter den Saugrobotern ist die Produktreihe Roomba des US-amerikanischen Herstellers iRobot. Der Roomba wurde im Jahr 2002 eingeführt und verkaufte sich seither rund um den Globus mehr als acht Millionen mal. Trotz seiner Beliebtheit zählt iRobots Erfolgsmodell nicht gerade zu den günstigsten Geräten seiner Art – Staubsaugfaule müssen für einen Roomba zwischen 300 und 500 Euro anlegen. Günstiger und trotzdem qualitativ hochwertig geht es aber auch. Eine preiswerte Alternative zum Klassiker ist beispielsweise der Saugroboter Klarstein Cleantouch 3G Mob UV. Für weniger als 190 Euro bietet das Modell der dritten Generation neben standardmäßiger Saugfunktion und zusätzlichem Mopp-Modul mit wechselbaren Pads sogar ein zuschaltbares UV-Auge, welches Bakterien im unsichtbaren Spektrum abtötet. Der Klarstein Cleantouch überwindet dank geländegängiger Beräderung kleine Hindernisse, steuert seine Docking-Station eigenständig an, verfügt über alle Standards moderner Bewegungsintelligenz und lässt sich bei Bedarf auch direkt per Fernbedienung im Stile eines Modellautos lenken.

Saftpressen im Test: Stiftung Warentest vergleicht 15 Entsafter


Selbst gepresste Säfte aus frischem Obst und Gemüse sind reichhaltig, gesund und lecker – und dank moderner Technik im Handumdrehen ins Glas gezaubert. Elektrische Entsafter pressen Orange, Traube, Tomate und Co. bis auf den letzten Tropfen aus. Zumindest, wenn man nicht zu den billigsten Geräten am Markt greift, denn die machten im aktuellen Dauertest der Stiftung Warentest schnell schlapp.

Zentrifuge vs. Presse

Insgesamt 15 Entsafter in Preislagen zwischen 30 und 600 Euro prüfte die Stiftung Warentest für Ausgabe 08/2013, darunter elf Zentrifugen und vier Pressen. Während Zentrifugen-Entsafter das Obst zunächst zerkleinern und anschließend den Saft herausschleudern, werden die Früchte in Saftpressen direkt zerquetscht. Der Saft aus Zentrifugen schäumt im Ergebnis, trennt sich oftmals in einen klaren und einen trüben Teil und wird deshalb häufig als weniger appetitlich empfunden. Nichtsdestotrotz sind in den meisten Haushalten Zentrifugen zu finden, denn sie liegen preislich deutlich unter den Saftpressen.

Von Billiggeräten um die 50 Euro rät Stiftung Warentest generell ab. Sie hielten dem Dauertest nicht lange stand und wiesen zum Teil gewisse Sicherheitsmängel auf. Sonstige Qualitätsunterschiede lagen vor allem in der jeweiligen Saftausbeute der einzelnen Modelle, in deren Handhabung sowie beim Säuberungskomfort. Für einen guten Zentrifugen-Entsafter sollte man laut Testergebnis mindestens 100 Euro einrechnen, hochwertige Saftpressen schlagen hingegen mit mehreren hundert Euro zu Buche.

Testsieger von Philips

Unter den Zentrifugen-Entsaftern kürte Stiftung Warentest das Modell Philips Avance Collection HR1871/10 zum Testsieger mit der Gesamtnote 1,8. Das ab etwa 170 Euro erhältliche Gerät erzielte die höchste Saftausbeute im Test und zeigte sich auch in Sachen Handhabung und Haltbarkeit vorbildlich. Auf dem zweiten und dritten Rang folgen die Entsafter Braun Multi­quick 7 J700 und Gastroback Design Multi Juicer 40127 , jeweils mit der Testnote 2,0. Die günstigste Zentrifuge im “guten” Testbereich ist die Rommelsbacher ES 800/E , die bereits zu einem Preis von knapp unter 100 Euro erhältlich ist. In ganz anderen Sphären bewegen sich hingegen die von Stiftung Warentest geprüften elektrischen Saftpressen. Der Testsieger dieser Kategorie, die Green Star Elite (Note 2,3), liegt preislich bei mehr als 550 Euro, die zweitplatzierte Jupiter Juicepresso 868 (Note 2,4) immerhin noch bei 210 Euro.

Die besten Einbaukühlschränke laut Stiftung Warentest


Ein guter Kühl­schrank sollte heutzutage nicht einfach nur die Lebensmittel frisch halten, sondern dabei auch möglichst wenig Strom verbrauchen – zur Freude von Umwelt und Portmonnaie. Kunden, die auf ein Einbaugerät zurückgreifen, möchten dies obendrein passgenau in die vorhandene Küchenzeile integriert wissen. Die Stiftung Warentest hat in Ausgabe 07/2013 insgesamt 20 solcher Einbaukühlschränke geprüft.

Testsieger-Kühlschrank von Liebherr

Noten zwischen “gut” und “befriedigend”

Drei Kategorien von Einbaukühlschränken durchliefen die Testreihe: Geräte mit einer Nischenhöhe von 88 Zentimetern ohne Gefrierfach, die gleiche Ausführung mit Gefrierfach sowie Kühlschränke mit einer Nischenhöhe von 123 Zentimetern, die allesamt über ein Gefrierfach verfügen. Preislich bewegen sich die verglichenen Modelle zwischen rund 260 und über 1.100 Euro. Neben der reinen Kühl- und Gefrierleistung fragten die Tester auch die Handhabung der Geräte sowie deren Stromverbrauch ab. Ergebnis: Zwischen den 20 Einbaukühlschränken zeigten sich keine allzu fatalen Qualitätsunterschiede. Stiftung Warentest vergab dreizehnmal das Prädikat “gut” und bewertete die restlichen sieben Geräte mit “befriedigend”. Schwächen offenbarten einzelne Kühlschränke durch eine unzureichende Innenbeleuchtung, eine zu langsame Abkühlleistung sowie durch Probleme beim Reinigen.

Testsieger von Liebherr, Miele und Bosch

Unter den 88 Zentimeter hohen Einbaukühlschränken ohne Gefrierfach erzielte der Liebherr IKP 1650 die Bestnote. Der ab etwa 580 Euro erhältliche Testsieger zeichnet sich laut Stiftung Warentest durch eine gute Kühlleistung, eine einfache Handhabung und einen vergleichsweise geringen Stromverbrauch aus. Einziger Kritikpunkt war die etwas umständliche Reinigung. Aus dem Testfeld der 88 Zentimeter hohen Kühlschränke mit Gefrierfach empfiehlt Stiftung Warentest den etwa 900 Euro teuren Miele K 5224 IF1 sowie die mit einem Preis ab jeweils rund 470 Euro deutlich günstigeren Modelle Bosch KIL 18 A 75 und Neff KL 245 TE . Die Kühl- und Gefrierleistung der Geräte überzeugte dabei mehr als deren Handhabung und Stromverbrauch. Unter den Einbaukühlschränken mit einer Nischenhöhe von 123 Zentimetern kürte Stiftung Warentest den ab etwa 690 Euro erhältlichen Bosch KIL24A75 sowie den Liebherr IKBP 2354 mit einem Preis jenseits der 1.000 Euro zu Testsiegern. Beide Geräte verfügen über ein Gefrierfach und zeigten sich im Test verlässlich und komfortabel.

Stiftung Warentest prüft elektrische Zahnbürsten


Elektrische Zahnbürsten stehen im Ruf, gründlicher zu putzen als herkömmliche Handzahnbürsten. Stimmt so nicht, sagt zumindest Stiftung Warentest, denn in deren aktueller Testreihe erwiesen sich nur wenige Modelle als wirklich empfehlenswert. Erfreulich für Verbraucher: Die Testsieger-Zahnbürste ist bereits für weniger als 20 Euro erhältlich.

Gut und günstig: Testsieger Braun Oral-B Vitality Precision Clean

Billig schlägt teuer

Für Ausgabe 04/2013 nahm Stiftung Warentest 14 exemplarisch ausgewählte elektrische Zahnbürsten unter die Lupe, darunter neun Akku- und fünf Batteriemodelle in einer Preisspanne zwischen sechs und 160 Euro. Hauptsächliches Bewertungskriterium war der Faktor Zahnreinigung, aber auch Handhabung, Haltbarkeit und Umwelteigenschaften spielten eine Rolle. Für Verbraucher liefert das Testfazit eine gute und eine schlechte Nachricht: Zwar sind empfehlenswerte elektrische Zahnbürsten schon für kleines Geld zu haben, leider sind selbige aber auch rar gesät. Stiftung Warentest vergab das Testurteil “gut” nur selten und zur Wertung “sehr gut” reichte es ausschließlich für den Testsieger Braun Oral-B Vitality Precision Clean . Die akkubetriebene Zahnbürste kommt ohne große Extras und mit nur einer Putzeinstellung daher, dafür bietet sie laut Stiftung Warentest “sehr gute” Eigenschaften in Sachen Zahnreinigung und ist für einen Preis von unter 20 Euro auch noch ein echter Spartipp.

Akku schlägt Batterie

Die zweitplatzierte Philips Sonicare Diamond Clean schwebt mit einem Preis von knapp 140 Euro kostentechnisch in ganz anderen Sphären als der Testsieger, für Stiftung Warentest reichten die überzeugende Reinigungsleistung, die einfache Handhabung und die umfangreiche Ausstattung der Schallzahnbürste dennoch zum Urteil “gut”. Selbiges erreichte auch die drittplatzierte Curaprox Hydrosonic Dental Care. Die im Test vertretenen Batteriezahnbürsten konnten im Vergleich zu den hochwertigeren Akkumodellen kaum überzeugen. Als einziger “guter” Vertreter dieser Kategorie stellte sich die Sensident Batterie-Zahnbürste Expert der Drogeriekette Müller heraus. Hier müssen Verbraucher zwar deutliche Abstriche in Sachen Ausstattung und Handhabung machen, liegen mit einem Preis von nur sechs Euro aber auch unschlagbar günstig.

Brandschutz daheim: Stiftung Warentest prüft Rauchmelder


In den meisten deutschen Bundesländern sind Rauchmelder – im offiziellen Sprachgebrauch Rauchwarnmelder – in Neu- wie Bestandsbauten bereits Pflicht, weitere Landesregierungen bereiten eine entsprechende Gesetzgebung derzeit vor. Und dies nicht ohne Grund: Statistisch gesehen besteht im Brandfall die größte Lebensgefahr nicht etwa durch das Feuer an sich, sondern durch die Rauchentwicklung, von der Betroffene oftmals im Schlaf überrascht werden. Oberste Priorität bei einem wirksamen Brandschutz in den eigenen vier Wänden haben deshalb die Verlässlichkeit und nicht zuletzt die Lautstärke der installierten Rauchmelder.

Ob man sich den am Markt verfügbaren Produkten wirklich sorglos anvertrauen kann, hat Stiftung Warentest in Ausgabe 01/2013 überprüft und insgesamt 16 Rauchmelder getestet. Darunter fünf Standardmodelle mit handelsüblichen Alkaline-Batterien zum regelmäßigen Austausch, neun Geräte mit Lithium-Langzeitbatterie sowie zwei funkvernetzte Systeme. Das etwas ernüchternde Ergebnis: Nur jeder zweite Rauchmelder erhielt im Test das Qualitätsurteil “gut”. Immerhin war jedoch nur ein Totalausfall zu verzeichnen, der aufgrund deutlich zu geringer Lautstärke mit der Note “mangelhaft” abgekanzelt wurde.

Empfehlenswert: Rauchmelder mit Langzeitbatterie

Rauchmelder mit Lang­zeitbatterie schnitten im Testlabor von Stiftung Warentest am besten ab. Die in diesen Modellen enthaltenen Lithium­zellen versorgen die Melder in der Regel für zehn Jahre mit Strom. Anschließend haben die Geräte ohnehin ausgedient und sollten ersetzt werden. Fünf der neun getesteten Rauchmelder mit Langzeitbatterie schnitten gut ab. An der Spitze lagen die beiden Testsieger Ei Electronics 650 und FireAngel ST-620, die jeweils mit der Note 1,9 bedacht wurden und in Sachen Zuverlässigkeit, Handhabung und Lautstärke rundum überzeugten. Auch der im Test drittplatzierte Rauchmelder Pyrexx PX-1 ist ein Modell mit Langzeitbatterie.

Eine hohe Diskrepanz im Qualitätsurteil bestand zwischen den zwei getesteten Rauchmeldesystemen mit Funkverbindung. Selbige lösen durch ihre Vernetzung im Brandfall den Alarm bei sämtlichen in Wohnung oder Haus installierten Meldern gleichzeitig aus. Während das Modell Hekatron Genius Hx von Stiftung Warentest mit der Note “gut” bedacht wurde, handelte sich der Minimax MX-200 aufgrund unzureichender Lautstärke ein “mangelhaft” ein. Generell hält Stiftung Warentest dieses Prinzip jedoch für sinnvoll und auch praktikabel, da die Funkverbindung der Melder im Praxistest selbst durch eine Stahlbetondecke nicht blockiert wurde.

Espresso, Cappucino, Latte Macchiato: Stiftung Warentest prüft Kaffeevollautomaten


Testsieger von Jura

Die Zeiten, in denen sich deutsche Kaffeetrinker auf schnödes “schwarz, mit Milch oder Zucker” beschränkt haben, sind lange vorbei. Heutzutage werden auch dem heimischen Kaffeegenuss echte Barista-Qualitäten abverlangt, und vor allem italienische Spezialitäten von Espresso bis Capuccino stehen hoch im Kurs. Wer den Wachmacher nach Wunsch auf Knopfdruck aus der Maschine zaubern will, muss dafür allerdings tief in die Tasche greifen. Einfache und zum Teil gute Vollautomaten sind ab etwa 300 Euro erhältlich. Der Nachteil: Viele der preislich moderateren Modelle schäumen die Milch nicht automatisch auf, sondern nur durch die manuelle Bedienung einer klassischen Dampfdüse. Gute Geräte mit voller Automatik liegen preislich oft schon zwischen 700 und 1.100 Euro – sagt zumindest Stiftung Warentest. Selbige hat in Ausgabe 12/2012 insgesamt 14 Kaffeevollautomaten getestet, darunter fünf mit separatem Milchaufschäumer und neun, die eine Capuccino-Automatik auf Knopfdruck bieten.

Das durchaus erfreuliche Fazit von Stiftung Warentest: Acht der geprüften Geräte erhielten die Gesamtnote “gut”, die restlichen sechs schnitten im “befriedigenden” Bereich ab. Beim Hauptkriterium, dem Kaffeegeschmack, boten nahezu alle Testkandidaten eine hohe Qualität. In Einzelfällen führte die Werkseinstellung der Vollautomaten zu nicht ganz optimalen Ergebnissen, allerdings lassen sich Mahlgrad, Temperatur, Kaffee- und Wassermenge vom Nutzer nach Belieben verändern und somit optimieren. Im Dauertest zeigten sich fast alle geprüften Modelle zuverlässig. Kaffeefans, die langfristig Freude an ihrem Vollautomaten haben möchten, sollten laut Stiftung Warentest allerdings beachten, dass die Geräte eine durchaus intensive Pflege benötigen. Zwar leisten die Maschinen vom Entkalken über das Spülen der Milchdüse bis zum Reinigen der Brüheinheit einiges automatisch, zumindest Zeit und Pflegemittel müssen dennoch investiert werden.

Zum Testsieger unter den Kaffeevollautomaten mit Capuccino-Automatik kührte Stiftung Warentest die Jura ENA Micro 9 One Touch . Das ab etwa 750 Euro erhältliche Gerät punktete mit seiner Kompaktheit, Schnelligkeit und Sparsamkeit. Zudem lieferte der Vollautomat bei allen Kaffeespezialitäten gute Ergebnisse bei leichter Bedienbarkeit. Ebenfalls für gut befundene Modelle im vollautomatischen Segment sind die Philips Saeco HD 8854 sowie die Nivona Caferomatica 830 .

Testsieger unter den Kaffeevollautomaten mit separatem Milchaufschäumer wurde die Bosch VeroBar TES50358DE , die preislich bei rund 500 Euro liegt. Schnell, zuverlässig und sparsam, urteilten die Tester und stellten dem Gerät sowohl in Sachen Kaffee als auch Milchschaum ein gutes Zeugnis aus. Knapp dahinter platzierte sich die DeLonghi ECAM 22.110 B , die lediglich in Sachen Bedienbarkeit leichte Abzüge erhielt, mit einem Preis ab rund 350 Euro jedoch ein echter Spartipp unter den teuren Vollautomaten ist.

Backofen-Test: Die besten Einbaumodelle laut Stiftung Warentest


Preistipp: Juno JOB 53100 X

Die klassische Standkombination aus Backofen und Herdplatten findet sich in modern ausgestatteten Küchen immer seltener. Bereits seit einigen Jahren liegen Einbaumodelle für den Hochschrank im Trend. Die Vorteile: dezente, platzsparende Optik, rückenschonendes Arbeiten und nicht zuletzt Schutz vor Kinderhänden. Neben der reinen Bauweise hat sich allerdings auch in Sachen Ausstattung zeitgemäßer Öfen einiges getan. Während die herkömmlichen Backprogramme Ober- und Unterhitze, Grillen und Umluft in der Regel zum Standard gehören, bieten hochklassigere Modelle neben zusätzlichen Hitzeeinstellungen zum Teil auch integrierte Reinigungsoptionen beispielsweise per Dampf.

Die Stiftung Warentest hat in Ausgabe 09/2012 insgesamt 16 Einbaubacköfen geprüft, darunter drei baugleiche Geräte. Die Testkandidaten lagen preislich zwischen rund 250 und 950 Euro. Im Hinblick auf die großen Preisunterschiede rät Stiftung Warentest ausdrücklich von Billigmodellen ab und definiert die goldene Mitte als Orientierung. Für einen guten Einbaubackofen müsse man etwa 550 Euro investieren – laut einem aktuellen Preisvergleich bei GetPrice allerdings nicht mehr als 320 Euro.

11 der 16 getesteten Öfen konnten sich im “guten” Wertungsbereich platzieren, der Rest ordnete sich zwischen “befriedigend” und “ausreichend” ein. Testsieger mit der Gesamtnote 2,1 ist der Miele H 4810 B . Der im oberen Preissegment bei etwa 870 Euro liegende Einbauofen in Edelstahloptik bietet ein Nutzvolumen von 66 Litern, acht Betriebsarten und liegt in der Energieeffizienzklasse A. Neben den Faktoren Backleistung, Handhabung und Sicherheit zeigte sich Stiftung Warentest auch von der bequemen Reinigungsfunktion des Miele überzeugt.

Knapp vom Testsieger geschlagen wurde das zweitplatzierte Modell AKZ 238 IX von Whirlpool – eine Marke, die beispielsweise in vielen Ikea-Küchen verbaut wird. Besonders günstig fahren Verbraucher mit den beiden gemeinsam auf Platz drei der Testreihe liegenden Geräten: Der Neff Mega BM 1542 M ist ab etwa 450 Euro erhältlich, während der Juno JOB 53100 X mit einem derzeit bei GetPrice gelisteten Preis ab 320 Euro der günstigste Einbauofen im guten Wertungsbereich bei Stiftung Warentest ist.

Geschirrspüler im Test: Stiftung Warentest prüft Einbaumodelle


In Zeiten hoher Strompreise und umweltbewusster Verbraucher werben die Hersteller von Haushaltsgeräten gern mit der besonders hohen Energieeffizienz ihrer Weißen Ware. Auch Geschirrspülmaschinen bilden hierbei keine Ausnahme – und so sollen moderne Modelle oftmals sogar ressourcenschonender als eine profane Handwäsche arbeiten. Ob die Geräte auch wirklich halten, was sie verprechen, hat Stiftung Warentest in Ausgabe 08/2012 ermittelt und insgesamt 30 Einbau-Spülmaschinen unter die Lupe genommen. Neben den Energieverbrauchswerten der Modelle stand natürlich auch deren grundsätzliche Reinigungsleistung auf dem Prüfstand.

Die getesteten Geschirrspüler lagen preislich zwischen knapp 300 und 1.200 Euro. Laut Stiftung Warentest müssen Verbraucher für ein hochwertiges Gerät allerdings nicht mehr als 500 Euro einkalkulieren. Denn: Sämtliche Modelle der Testreihe lieferten Spülergebnisse, die mindestens für die Note “gut” reichten. Nicht ganz so einheitlich fiel hingegen das Urteil in Sachen Wasser- und Energieverbrauch aus. Auf eine Nutzungsdauer von zehn Jahren gerechnet schwanken die Betriebskosten der unterschiedlichen Spülmaschinen laut Stiftung Warentest zwischen rund 700 und 1.100 Euro. Damit wird so manches in der Anschaffung günstige Modell auf lange Sicht zum teuren Stromfresser.

Aktueller Testsieger unter den Einbau-Spülmaschinen ist die vollintegrierbare Bosch SMV69M80EU mit der Gesamtnote 1,8. Das Gerät ist ab etwa 700 Euro erhältlich und unter der Typenkennzeichnung SMI69M85EU auch als teilintegrierbare Variante zum etwa gleichen Preis verfügbar. Zwar liegen die Testsieger von Bosch in Sachen Anschaffungskosten über den von Stiftung Warentest angesetzten 500 Euro, durch die hohe Energieeffizienz kehrt sich die preisliche Diskrepanz zu günstigeren Modellen jedoch im Langzeitbetrieb wieder um. Wer dennoch weniger investieren möchte, ist mit der Beko DIN 6831 FX (Note 2,1) ab knapp über 400 Euro gut beraten. Die beste Reinigungsleistung und den dritten Gesamtrang der Testreihe erzielte die Siemens SN64M080EU . Mit einem derzeit gelisteten Preis von rund 500 Euro ebenfalls ein vergleichsweise günstiges Einbaumodell.

Naturbelassene Holzhocker als neuer Wohntrend


Holzhocker, Eiche Massiv

Holzhocker, Eiche Massiv

Holzhocker können für verschiedene Einrichtungsmöglichkeiten gekauft werden. In einer hübsch eingerichteten Küche, die im Holzstil eingerichtet ist, kann ein Holzhocker optisch die Küche aufwerten. Als Sitzgelegenheit, die in engen Küchen platzsparend unter den Tisch geschoben werden können, sind Holzhocker praktisch. Schnell ist der Holzhocker hervor geholt, wenn sich unerwartet Besuch ankündigt und man einen zusätzlichen Sitzplatz benötigt. Im Wohnzimmer dienen Holzhocker manchmal als Fußstütze beim Fernsehen, wenn man es sich so richtig gemütlich machen möchte.

Individuelle Holzhocker aus Massivholz  mit reduzierten, modernen Designs kommen immer mehr in Mode. Viele Modelle sind aus einem Stück Holz gearbeitet und kunstvoll bearbeitet. Meist dienen sie als Ablage für Gegenstände oder für die schnelle Sitzgelegenheit für zwischendurch. Unterschiedliche Stilrichtungen werden für die Herstellung verwendet. Jeder kann sich aber auch einen eigenen Holzhocker bauen. Mit ein paar Holzstücken aus dem Baumarkt und ein bisschen handwerklichem Geschick kann man sich selbst einen schönen Holzhocker zusammenbauen.

Im Internet kann man in zahlreichen Internetshops Holzhocker in den verschiedensten Designs und Varianten bestellen.  Die Auswahl ist vielfältig. Eine raffinierte Variante eines Holzhockers ist ein Hocker, der noch eine Aufbewahrungsmöglichkeit beinhaltet. Der Deckel zum Beispiel wird einfach nach oben geklappt und schon bekommt man eine Verstauungsmöglichkeit geboten. Nähutensilien und anderer Kleinkram können darin untergebracht werden. Ist man etwas kleiner, kann man einen Holzhocker auch als Schemel benutzen, um etwas von hoch oben zu erreichen. Der Einsatz eines Holzhockers lässt sich nicht auf eine Variante beschränken. Ein kleiner Helfer, den man überall brauchen kann.