Elektrische Zahnbürsten stehen im Ruf, gründlicher zu putzen als herkömmliche Handzahnbürsten. Stimmt so nicht, sagt zumindest Stiftung Warentest, denn in deren aktueller Testreihe erwiesen sich nur wenige Modelle als wirklich empfehlenswert. Erfreulich für Verbraucher: Die Testsieger-Zahnbürste ist bereits für weniger als 20 Euro erhältlich.
Billig schlägt teuer
Für Ausgabe 04/2013 nahm Stiftung Warentest 14 exemplarisch ausgewählte elektrische Zahnbürsten unter die Lupe, darunter neun Akku- und fünf Batteriemodelle in einer Preisspanne zwischen sechs und 160 Euro. Hauptsächliches Bewertungskriterium war der Faktor Zahnreinigung, aber auch Handhabung, Haltbarkeit und Umwelteigenschaften spielten eine Rolle. Für Verbraucher liefert das Testfazit eine gute und eine schlechte Nachricht: Zwar sind empfehlenswerte elektrische Zahnbürsten schon für kleines Geld zu haben, leider sind selbige aber auch rar gesät. Stiftung Warentest vergab das Testurteil “gut” nur selten und zur Wertung “sehr gut” reichte es ausschließlich für den Testsieger Braun Oral-B Vitality Precision Clean. Die akkubetriebene Zahnbürste kommt ohne große Extras und mit nur einer Putzeinstellung daher, dafür bietet sie laut Stiftung Warentest “sehr gute” Eigenschaften in Sachen Zahnreinigung und ist für einen Preis von unter 20 Euro auch noch ein echter Spartipp.
Akku schlägt Batterie
Die zweitplatzierte Philips Sonicare Diamond Clean schwebt mit einem Preis von knapp 140 Euro kostentechnisch in ganz anderen Sphären als der Testsieger, für Stiftung Warentest reichten die überzeugende Reinigungsleistung, die einfache Handhabung und die umfangreiche Ausstattung der Schallzahnbürste dennoch zum Urteil “gut”. Selbiges erreichte auch die drittplatzierte Curaprox Hydrosonic Dental Care. Die im Test vertretenen Batteriezahnbürsten konnten im Vergleich zu den hochwertigeren Akkumodellen kaum überzeugen. Als einziger “guter” Vertreter dieser Kategorie stellte sich die Sensident Batterie-Zahnbürste Expert der Drogeriekette Müller heraus. Hier müssen Verbraucher zwar deutliche Abstriche in Sachen Ausstattung und Handhabung machen, liegen mit einem Preis von nur sechs Euro aber auch unschlagbar günstig.









