Nokia: Handy-Geschäft weiter in der Krise

Nokias Handy-Geschäft kommt nach wie vor nicht richtig in Fahrt. Das zeigen die veröffentlichten Zahlen für das erste Quartal 2012. Dabei ist auch für das zweite Quartal keine Besserung in Sicht. Ein Hauptproblem der schwachen Ergebnisse ist der mäßig laufende Verkauf der Lumia-Reihe. Mit den Modellen Lumia 610, Lumia 710, Lumia 800 sowie Lumia 900 hat man für alle Ansprüche etwas im Angebot, der Absatz lässt dennoch zu wünschen übrig. Im ersten Quartal konnten gerade einmal zwei Millionen Lumia-Smartphones verkauft werden. Auch wenn die Modelle 610 und 900 in dem Zeitraum noch nicht erhältlich waren, ist diese Zahl für Nokia eine schlechte Nachricht.

Gründe für die schlechten Absatzzahlen sind sicherlich verschiedener Art, doch die enorme Konkurrenz in Form von Samsung, HTC und Apple macht es schwer für Nokia, Verbraucher für seine Lumia-Reihe zu interessieren. Vor allem das Betriebssystem Windows Phone wirkt mit zahlreichen Kinderkrankheiten im Vergleich zu den durchdachten iOS und Android unausgereift. Nokia hat es zwar geschafft, innerhalb kürzester Zeit eine Umstellung von Symbian zu Windows Phone vorzunehmen, doch ständige Software-Aktualisierungen zeigen, dass man noch kein rundes Betriebssystem auf seiner Lumia-Reihe aufzuweisen hat. Hintergrund einiger Probleme ist dabei, dass Nokia zwar komplett auf Windows Phone setzt, neue Hardware, Technik und Dienste aber nach wie vor zuerst auf Symbian getestet werden.

Nokia bezeichnet die Zahlen aus dem ersten Quartal als enttäuschend, man will jedoch weiter an der Lumia-Serie arbeiten, um bald zufriedenstellende Ergebnisse am Markt erreichen und in Konkurrenz mit Samsung und Apple treten zu können. Der derzeitige Stand zeige, dass sich das Unternehmen in einem Wandel befinde, so Nokia Chef Stephen Elop.

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Jan Schäfer Jan Schäfer schreibt seit 2009 u.a. für GetPrice und StromAuskunft.de. Du kannst Jan auf Google+ folgen.

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Erstellt am 12. April 2012 von Jan Schäfer

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